Kurzkonzeption

Kurzkonzeption

 

Elterninitiative - was bedeutet das für uns?

 

Als Eltern wollen wir:

 

Verantwortung für den Kindergarten übernehmen,

viel Information über das Geschehen im Kindergarten erhalten und austauschen,

ohne Bürokratisierung mitgestalten,

vertrauensvoll mit den Erzieherinnen zusammenarbeiten.

 

 

Kinder brauchen:


 

Emotionale Sicherheit

Anerkennung und Bestätigung

Freiraum und Beständigkeit

Realistische Vorbilder

Anregungen die Lernprozesse ermöglichen

Unterstützung in ihrer Entwicklung

Bewegung und gesunde Ernährung

Freunde und eine verständnisvolle Umwelt

Träume und Lebensziele

 

 

Verhältnis Kinder – Erwachsene (Erzieherinnen)

 

Erwachsene haben, wenn sie Kindern Achtung entgegenbringen, bei ihnen eine natürliche Autorität, die sich auf Erfahrung, Können, Wissen und Verantwortlichkeit gründet. Wenn wir Erwachsene uns den Kindern freundlich zuwenden, erhalten wir von den Kindern viel Zuneigung mit der wir sensibel umgehen.

Unsere Erziehung zielt vor allem dahin Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und

Verantwortlichkeit bei den Kindern aufzubauen.

Es ist uns wichtig, immer die Bedürfnisse der Kinder zu achten und ihnen Selbständigkeit und Freiheit zu geben.

An alle werden, dem Alter und Entwicklungsstand entsprechend, dieselben Anforderungen gestellt. Und alle erhalten die gleiche Aufmerksamkeit und Zuwendung durch die Erwachsenen.

 

 

Zusammenleben

 

Für unser Zusammenleben in der Gruppe mit Kindern und Erwachsenen sind klare, einsehbare, gültige Regeln nötig, an die sich alle halten.

Diese Regeln sollen helfen, dass die Freiheiten der Kinder dort begrenzt werden, wo es für sie zu gefährlich werden könnte,

alle Kinder - durchsetzungsfreudige wie schüchterne - zu ihrem Recht kommen,

die Kinder und Erwachsenen ihre jeweiligen Bedürfnisse angemessen ausleben können

ein sinnvolles Maß an Ordnung aufrechterhalten wird.

 

 

Wir Erwachsenen übernehmen die Verantwortung dafür, dass die Regeln immer mal wieder überprüft werden und dass die Kinder sie samt Begründung kennen. Alle achten darauf, dass die Regeln eingehalten werden.

Die Kinder sollen so viel Freiheit haben wie möglich. Sie werden dazu ermutigt, ihre Meinung frei zu sagen, ihr Spiel selbst zu bestimmen und ihre Bedürfnisse klar auszudrücken.

Kinder brauchen für ihre Entwicklung sowohl gleichaltrige, als auch anders Altrige

Kontakte, sie ergänzen sich mehr auf Grund der Altersmischung und erfahren

wechselseitiges Geben und Nehmen.



  • ältere Kinder sind rücksichtsvoll und hilfsbereit jüngeren gegenüber, bieten Trost und emotionale Unterstützung, lernen Empathie und erfahren darüber Selbstbestätigung
  • jüngere Kinder lernen von älteren: mehr Anregungen und Entwicklungsanreize, mehr Sprachvorbilder
  • ältere Kinder lernen durch Lehren und „Tutoring“, sie sichern ihr Wissen durch Weitergabe und Wiederholung
  • jedes Kind erfährt sich in verschiedenen Rollen. Es ist zeitweise eines der jüngsten, dann der Mittleren und schließlich eines der Älteren. Es erlebt eine große Bandbreite von Perspektiven
  • entwicklungsverzögerte Kinder werden nicht zu Außenseitern, können im Spiel mit jüngeren Entwicklungsrückstände aufholen und Selbstbewusstsein entwickeln
  • es gibt vielfältigere Möglichkeiten um soziale Erfahrungen zu sammeln
  • insbesondere Einzelkinder können in der Gruppe „Ersatzgeschwister“ finden.



  Probleme, die auftreten können:

  größere Kinder können durchaus jüngere entmutigen oder kränken (sprachlich durch

  abfällige Bemerkungen) oder ihnen Angst machen, weil sie ganz einfach größer

  sind, umgekehrt können die Kleinen den Großen auch lästig werden (Werke

  zerstören oder auf sie Rücksicht genommen werden muss)

  Hier sind die Empathie und die fachliche Qualifikation des Teams gefragt.

 

 

Räume

 

Die pädagogische Konzeption muss sich am Alter der betreuten Kinder und der

Altersmischung orientieren.

„Kinder aller Altersstufen müssen altersgemäße,

ungestört zu erfahrende Aktionsbereiche angeboten werden“.

Darum haben wir verschiedene Funktionsbereiche eingerichtet:


zum Essen,

für die beziehungsvolle Pflege,

für Entspannung und Rückzug,

zum Spielen,

Experimentieren,

Konstruieren,

Bewegen.


Unser Außengelände bietet die Möglichkeit vielfältigen Sinnes – und Bewegungserfahrungen für alle Altersgruppen.

 

 

Bindung und Eingewöhnung

 

Eine verlässliche Bindung ist die Basis für angstfreies Spielen, Erforschen und Lernen.

Kinder brauchen Sicherheit und auf dem Weg zur Selbstständigkeit muss sich das Kind immer wieder rückversichern können, wie verlässlich die Bindung ist.

 

Unsere über viele Jahre gewachsene Methode der Eingewöhnung, haben wir 

für die 2-jährigen, noch einmal reflektiert und der Altersstufe angepasst, damit wir genau dies erreichen, eine verlässliche Bindung zum Erzieherteam.

Sicher wird es am Anfang erst eine Bezugserzieherin sein, wir werden behutsam aber so schnell als möglich, die anderen Teammitglieder in diese Bindung mit einbeziehen. Die kleinen Schritte der Ablösung, wie auch der Annäherung,

bedürfen sensibles/geduldiges Verhalten und gute Beobachtung.

Die Erzieherin begegnet dem einzelnen Kind aufmerksam und aufgeschlossen; sie

beobachtet, wie das Kind sich in der Gegenwart der Begleitperson verhält.

 

Praxis der Eingewöhnung:


Es wird bereits vor der Aufnahme Kontakte geben, die dazu dienen, Kind und Eltern

vertrauensvoll in den Ablauf und mit den Personen der Kindertagesstätte bekannt zu

machen. Dies ist nach unserer Erfahrung noch nicht wirklich

Eingewöhnung, sondern ein herantasten an die neue Situation.

Erst durch die Regelmäßigkeit kommt es zum Aufbau einer Bindung und Vertrauens-

Basis.

Die Eltern werden in den ersten Tagen, eine längere Zeitspanne (1-2 Stunden) mit in der Einrichtung bleiben und sich nach der individuellen Situation, vom Kind wegbewegen und sich auch immer stärker/häufiger der Beschäftigung mit dem Kind entziehen.

Das Kind muss aber die Möglichkeit der „Rückversicherung“ haben, d.h. es kann zu den Eltern gehen bzw. Blickkontakt aufnehmen.

Die „Trennungssituationen“ sollten immer weiter ausgebaut werden. In dieser

Situation sollte die Bezugserzieherin immer an Stelle der Mutter/Vater in der Nähe und ansprechbar sein. Hier beobachten wir sehr genau, um den richtigen Zeitpunkt der Trennung zu bestimmen und Eltern und Kindern die Trennung zu erleichtern.

 

 

Sauberkeitserziehung

 

Unsere Erfahrungen zeigen, dass sich Kinder, die mit Windeln zu uns kommen, sehr schnell für die (Kinder-) Toiletten interessieren und ohne Druck sauber werden. Wenn die Windel schon längere Zeit trocken bleibt, lassen wir sie, in Absprache mit den Eltern, im Kindergartenalltag weg.

Bezüglich Sauberkeitserziehung gibt es immer wieder Absprachen mit den Eltern (Reservekleidung mitbringen; Windel auch zu Hause abmachen etc.), wobei wir nicht die alleinige Verantwortung für die Sauberkeitserziehung übernehmen, aber gerne Unterstützung anbieten.

 

 

Ernährung

 

Unsere Kinder erhalten im Kindergarten ein Frühstücks-Angebot, ein Mittagessen und ein kleiner Snack am Nachmittag.

Bei all diesen Mahlzeiten werden bestimmte Grundsätze eingehalten: möglichst vollwertig (Brot, Reis), fleischarm (mittags nur einmal pro Woche Fleisch und Fisch), viel Gemüse, viel Rohkost (Obst und Gemüse), Kartoffeln und Reis.

 

Erlebnis Essen und Genießen:

Die Weichen für Ernährungsprobleme werden in unserer Gesellschaft sehr früh gestellt, darin sind sich Experten einig. Als wichtigste Ursache wurde das mangelnde Vertrauen Erwachsener in die Fähigkeit der Kinder zur Selbstregulation ausgemacht. 

 

„Kinder haben die biologische Grundausstattung, die es ihnen von Geburt an ermöglicht, Nahrung aufzunehmen, zu verarbeiten und zwischen Hunger und Sättigung zu unterscheiden."

Darauf tatsächlich zu vertrauen, das ist für viele Erwachsene nicht einfach.

Lebensmittel sind kein „Erziehungsmittel“ und sollten folgerichtig weder zur Belohnung noch zur Bestrafung genutzt werden. Unsere Aufgabe besteht darin, Kindern ein abwechslungsreiches Angebot an Nahrungsmitteln zur Verfügung zu stellen.

 

Grundsätze zur Gestaltung der Essenszeiten:


Vertrauen in die Kinder, dass sie selbst wissen, wann sie Hunger haben und wann sie satt sind

Kinder sollen Freude am Essen haben, daraus folgt:


den Kindern wird die Entscheidung überlassen wie viel sie essen.

Kinder werden ermutigt zu probieren, aber kein Kind muss aufessen.

Die Erzieherinnen sorgen für gute Rahmenbedingungen, das heißt für einen ansprechend gestalteten Essbereich in ruhiger Atmosphäre, um Kinder Esskultur nahe zu bringen.


Wir gehen davon aus, dass die Kinder normalerweise die besten Experten für ihre Grundbedürfnisse (Essen, Trinken, Bewegung, Spiel, Ruhe, Wärme, frische Luft, Kontakt, Distanz) sind. Sie werden ermutigt, in diesen Bereichen früh Verantwortung für sich selbst zu übernehmen.

 

Inklusion


Inklusion ist ein grundlegender Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit und unseres gemeinsamen Alltags. Wir verstehen Vielfalt als Bereicherung und schaffen eine Umgebung, in der jedes Kind – unabhängig von individuellen Voraussetzungen, Fähigkeiten, Herkunft oder Entwicklungsstand – willkommen ist und seinen Platz findet.

Unser Ziel ist es, allen Kindern eine gleichberechtigte Teilhabe am Gruppengeschehen zu ermöglichen. Dabei orientieren wir uns an den Stärken und Bedürfnissen jedes einzelnen Kindes und passen unsere pädagogischen Angebote entsprechend an. Unterschiede werden nicht bewertet, sondern als selbstverständlich wahrgenommen und wertgeschätzt.

Im täglichen Miteinander fördern wir gegenseitige Achtung, Hilfsbereitschaft und Empathie. Die Kinder lernen, sich selbst und andere in ihrer Einzigartigkeit anzunehmen. Durch gemeinsames Spielen, Lernen und Erleben entstehen soziale Kompetenzen, die ein inklusives Zusammenleben tragen.

Wir sehen es als unsere Aufgabe, mögliche Barrieren – seien sie räumlicher, sozialer oder kommunikativer Art – zu erkennen und abzubauen. In enger Zusammenarbeit mit den Eltern und bei Bedarf auch mit externen Fachkräften unterstützen wir die individuelle Entwicklung jedes Kindes bestmöglich.

Inklusion bedeutet für uns nicht Anpassung des Kindes an bestehende Strukturen, sondern die stetige Weiterentwicklung unserer Arbeit, um allen Kindern gerecht zu werden und ihnen gleiche Chancen für ihre persönliche Entwicklung zu bieten.

 

 

Lernen

 

Schwerpunkte unseres ganzheitlichen Lernkonzepts sind:

Selbständigkeit und ein gesundes Selbstwertgefühl,

soziale Kompetenz,

emotionale Intelligenz,

Umgang mit Aggressionen,

körpersprachliche und sprachliche Ausdrucksfähigkeit,

Naturerfahrung

 

Eine wichtige methodische Säule unserer Arbeit ist die Kleingruppenarbeit. Dafür unterteilen wir die Kinder in Alters-/Entwicklungsgruppen:


unsere Sternschnuppen sind die jüngsten ca. 2 Jahre alt

die Sonnen sind unsere Kinder im Alter von ca. 3-4 Jahren

unsere Monde etwa im Alter von 4-5 Jahre

Die „Schulkinder“, unsere Großen sind ca. 5 Jahre alt


    Abgesehen vom Stichtag der Einschulung, ordnen wir die Kinder sehr individuell nach ihren Kompetenzen den Gruppen zu. In diesen Kleingruppen werden dem Entwicklungsstand der Kinder angemessen Angebote aus allen Bildungsbereichen gemacht. Die Ergebnisse, Kenntnisse fließen wieder in die gemeinsame Gruppenarbeit z.B. Morgenkreis, für alle wieder ein. So können wir Projekte oder Themen mit allen Altersgruppen erarbeiten.

    Unsere Kinder kommen gut vorbereitet in die Schule.

     

     

    Sprache und Kommunikation

     

    Die Sprach/Kommunikationsförderung ist immer ein Schwerpunkt unserer Arbeit. Sprech- und Sprachsituationen zu schaffen im Tagesablauf, Kommunikationsregeln zu erarbeiten, gehören ebenso dazu wie die Sprachförderung einzubinden in alle Bildungsbereiche, z.B. Musik.

     

     

    Die Kommunikation mit den Kindern muss, wenn sie eine gute Beziehung begründen soll, von Wertschätzung und Respekt geprägt sein. Aufmerksames Zuhören, Blickkontakt herstellen, Anteilnahme, wenn jemand wütend, verletzt oder traurig ist, gehören dazu.

    Ebenso ist es wichtig, allgemein eine kommunikative Atmosphäre herzustellen, in der Begebenheiten und Geschichten erzählt, gereimt und gesungen wird, wo Theater gespielt, Pläne geschmiedet und Rätsel gelöst werden.

    Die Zweijährigen brauchen in diesem Bereich besondere Unterstützung. Die Entwicklung geht in Riesen Schritten vorwärts. Die Ausgangsbasis ist oft sehr unterschiedlich. Von noch nicht verständlich machen, bis zur klaren verständlichen Aussprache.

    Die Kinder brauchen aus vielen Gründen eine zugewandte Aufmerksamkeit und ganz wichtig für die Sprachförderung, eine hohe Antwortbereitschaft, sprachliche Stimulation und Unterstützung seiner Kommunikationsversuche. Mit den Kindern sprechen und die eigenen Handlungen sprachlich begleiten, ist nicht nur Sprachförderung, sondern stellt auch und immer wieder eine emotionale Verbindung zwischen Erwachsenen und Kind her.

    Die sprachliche Ankündigung von Veränderungen oder beim Verlassen des Raumes hilft den Kindern, Ereignisse einzuordnen und die eigene Welt zu strukturieren.

     

     

    Bewegung

     

    Bewegungsfreiheit ist ein gutes Maß für die äußere und innere Freiheit, die ein Kind besitzt. Kinder, die sich aufgrund von Verboten und Raummangel nicht genug bewegen dürfen, sind in ihrer äußeren Freiheit eingeengt. Kinder, die sich gehemmt bewegen, sind innerlich unfrei.

    Beides hängt bei kleinen Kindern sehr eng miteinander zusammen.

    Sie können (außer in der Eingewöhnungszeit und beim Mittagessen und Morgenkreis) jederzeit nach draußen gehen und auf unserem abenteuerlichen Freigelände spielen oder in den Turnraum.

    Bei jedem Wetter (Ganzjährig) gehen wir in den Wald. Hier finden in regemäßigen Abständen Angebote aus allen Bildungsbereichen statt. Ebenfalls haben die Kinder die Möglichkeit, nach eigenen Interessen, auf Entdeckungsreise zu gehen. Der Wald bietet Kindern die besten Möglichkeiten, ihren natürlichen Bewegungsdrang durch Klettern, Springen, Laufen und Balancieren auszuleben. Die sich daraus ergebende Herausforderungen bewältigen die Kinder spielend. Der Aufenthalt draußen und der Umgang mit der Natur wird für die Kinder schon nach kurzer Zeit zu etwas Selbstverständlichem. Der intensive Aufenthalt zu allen Jahreszeiten in der Natur sowie die Umsetzung des Natur- und waldpädagogischen Konzeptes wirken sich positiv auf die gesamte kindliche Entwicklung aus.

     

     

    Religion

     

    In unserem Kindergarten findet keine Religionspädagogik statt. Dadurch finden die Eltern bei uns ein passendes Angebot, die für ihre Kinder keine Religionspädagogik wünschen oder die ihre Kinder in diesen frühen Lebensjahren selber religiös erziehen wollen.

    Martinsfest, Ostern, Advent und Weihnachten feiern wir im Kindergarten entsprechend dem Brauchtum und angefüllt mit allgemeingültigen ethischen Werten.

    Religiösen und anderen weltanschaulichen Themen, die die Kinder aus den

    verschiedenen Familien in den Kindergarten mitbringen, wird mit Achtung und Toleranz begegnet.

     

    Kinderschutz

     

    Der Schutz der uns anvertrauten Kinder hat für uns oberste Priorität und ist ein zentraler Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit. Wir verstehen Kinderschutz als einen fortlaufenden Prozess, der Aufmerksamkeit, Sensibilität und klare Handlungsstrukturen erfordert.

    Unser Ziel ist es, eine Umgebung zu schaffen, in der sich alle Kinder sicher, geborgen und ernst genommen fühlen. Dazu gehört insbesondere, dass die persönlichen Grenzen jedes Kindes geachtet werden und Kinder in ihrer Selbstbestimmung gestärkt werden. Wir unterstützen sie darin, eigene Gefühle wahrzunehmen, auszudrücken und „Nein“ sagen zu dürfen.

    Das pädagogische Team trägt eine besondere Verantwortung, mögliche Gefährdungen frühzeitig zu erkennen und angemessen zu handeln. Grundlage unseres Handelns sind klare Verhaltensregeln im Umgang mit Nähe und Distanz, Transparenz im pädagogischen Alltag sowie ein respektvoller und achtsamer Umgang miteinander. Regelmäßiger Austausch im Team sowie Fortbildungen zum Thema Kinderschutz sichern die Qualität unserer Arbeit.

    Bei Anzeichen von Kindeswohlgefährdung orientieren wir uns an festgelegten Verfahrensabläufen. Beobachtungen werden sorgfältig dokumentiert und im Team reflektiert. In enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit mit den Eltern suchen wir nach Lösungen im Sinne des Kindes. Wenn notwendig, ziehen wir externe Fachstellen hinzu, um das Wohl des Kindes bestmöglich zu schützen.

    Auch Kinder selbst werden altersgerecht über ihre Rechte informiert und darin bestärkt, sich bei Unsicherheiten oder Problemen an vertrauensvolle Erwachsene zu wenden. Eine offene Beschwerdekultur ermöglicht es ihnen, ihre Anliegen zu äußern und ernst genommen zu werden.

    Kinderschutz bedeutet für uns, präventiv zu arbeiten, aufmerksam zu sein und im Bedarfsfall verantwortungsvoll und konsequent zu handeln – immer mit dem Ziel, das Wohl und die Entwicklung der Kinder zu sichern.

     

     

    Erziehungspartnerschaft - Betreuung außerhalb der Familie

     

    Wir finden es positiv, wenn Eltern ihren Beruf ausüben oder in anderer Weise eigene Ziele verfolgen können. Wir unterstützen gerade auch Mütter darin, neben der Fürsorge für ihre Kinder, auch für sich selbst zu sorgen, da zufriedene Eltern für die Kinder bessere Eltern sind.

    Wir halten es für positiv, wenn Kinder einen großen Teil des Tages mit anderen Kindern zusammen in einer Gruppe leben. Wir beobachten immer wieder, dass freie Kinder häufig die Gesellschaft anderer Kinder vorziehen, wenn sie wählen können, weil sie nur zusammen mit anderen Kindern ihre Spielbedürfnisse wirklich ausgiebig befriedigen können.

    Wir unterstützen Eltern darin, diese Wahl ihres Kindes positiv anzunehmen und sie nicht als Zurückweisung oder als Zeichen einer mangelhaften Eltern-Kind-Bindung zu sehen.

    Gerade das in einer sicheren und warmen Mutter-/Vater-Kind-Bindung aufgehobene Kind trennt sich leicht und bewegt sich frei und ohne Ängste und Schuldgefühle in der Welt.

     

    Unsere Konzeption hat sich im Alltag mit den Kindern bewährt.

    Wir danken für das Vertrauen, das uns entgegengebracht wird und wollen durch unsere Qualifikation und in einer gelebten Erziehungspartnerschaft, euch und eure Kinder unterstützen, sie zu fordern, und fördern, um ihnen alle Möglichkeiten einer guten, positiven Entwicklung zu bieten.

     

     

     

    Euer Buntakuntla Team

     

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